Metropole Ruhr meets Israel

Die Stadt der Städte zu Gast auf der Cyber Week in Tel Aviv

Essen/Tel Aviv. Der USB-Stick, kamerabasierte Sicherheitssysteme für Autos oder die bei Skype eingesetzte Voice-over-IP-Technologie – Israel ist Entwickler- und Start-up-Nation. Tel Aviv gilt mittlerweile als globales Zentrum der Hightech-Industrie – und ist deshalb auch interessant für Unternehmen aus der Metropole Ruhr. Aus diesem Grund ist die Business Metropole Ruhr GmbH (BMR) bereits zum zweiten Mal seit Januar 2018 mit Unternehmen der Region nach Israel gefahren. Rund um die jährliche ‚Cyber Week‘ trafen Vertreterinnen und Vertreter von Konzernen wie thyssenkrupp oder Vonovia auf innovative Start-ups. Sie konnten zum einen neue digitale Geschäftsmodelle kennenlernen und zum anderen konnten sich die israelischen Gründer von den Möglichkeiten der Stadt der Städte überzeugen.

In Israel kommen 500 Start-ups auf 8,5 Millionen Einwohner – das ist Weltrekord und ein Hinweis auf das hohe Potenzial, das sich Industrieunternehmen dort bietet. „Die Metropole Ruhr ist besonders interessant für die jungen Start-ups aus Israel, die längst Deutschland als neuen Markt für sich entdeckt haben. Wir bieten eine innovationsfreudige Industrie mit vergleichsweise hohen Budgets, einen starken Mittelstand und urbane Kultur“, bewertet RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel die Ruhrregion. Daher sei es entscheidend, direkt in Tel Aviv auf den Standort ‚Metropole Ruhr‘ mit seinen 22 Hochschulen, 290.000 Studierenden, günstigen Mieten und der besten Infrastrukturanbindung Deutschlands aufmerksam zu machen. „Der Markt in Israel ist klein, daher ist es für Start-ups notwendig, sich neue internationale Absatzmärkte zu erschließen. Wo finden sie die eher als hier bei uns, wo 155.000 Unternehmen einen Jahresumsatz von über 330 Milliarden Euro erwirtschaften?“, so Geiß-Netthöfel.

In einer Welt, die im Wandel ist, möchten alle mitgestalten – dieser Gedanke macht die ‚Cyber Week‘ zu einer der größten internationalen Cybersecurity-Veranstaltung. Hier treffen sich IT-Sicherheitsexperten, Branchenführer, Start-ups, Investoren, Diplomaten und Regierungsmitglieder. Mit mehr als 8.000 Teilnehmern aus mehr als 60 Ländern bietet die Konferenz Wissensaustausch, Methoden und Ideen und eine Plattform für besten Networking. „Die Reise bot eine ideale Plattform zum Netzwerken und zum fachlichen Austausch zu konkreten Innovationsprojekten, den wir nun in weiteren Gesprächen über potenzielle Partnerschaften fortführen werden. Als Automobilzulieferer beschäftigen uns derzeit die gleichen Themenschwerpunkte wie die jungen israelischen Unternehmen, wie beispielsweise datengetriebene Lösungen im Automotive Umfeld,“ sagte Nico Schön, Manager Innovation Strategy bei thyssenkrupp.

„Wir waren drei Tage vor Ort, um an Roundtables, Panels, Workshops und Foren teilzunehmen“, fasst Raphaela Hensch, Leiterin des Kampagnenbüros ‚Stadt der Städte‘ zusammen. „So sind wir mit israelischen Start-ups ins Gespräch gekommen und konnten tolle Kontakte knüpfen.“ Durch Kooperation und Austausch sollen die Start-ups besonders für die Bereiche Industrie 4.0., Automotive, Big Data, Smart City und künstliche Intelligenz, aber auch für Forschungsbereiche und den öffentlichen Sektor neue Impulse bringen.
Weitere Informationen zur Kampagne www.metropole.ruhr

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