Lieber Herr Kaeser, statt in die Bayern, mal in Dortmund investieren!

Warum? Weil wir hier in Dortmund in der Metropole Ruhr auf Champions-League-Niveau spielen. Klar, Ihre Bayern tun das auch. Aber im Zusammenspiel von Mensch und Maschine macht uns niemand etwas vor. Wir sagen nur eins: Industrie 4.0.

Stichwort Social Networked Industry, das haben Sie sicherlich schon einmal gehört, oder? Die Arbeitswelt der Zukunft wird immer vernetzter; Maschinen werden zunehmend Teil unserer und auch Ihrer Arbeit. Intelligente Geräte wie die Augmented-Reality-Brille, die Frank Buschmann trägt, erleichtern uns diesen Schritt und helfen uns dabei, mit Maschinen zu interagieren. In der modernen Arbeitswelt entstehen so soziale Netzwerke, die Mensch und Technik in neuartiger Weise zu einem Team verbinden.

Nur dank dieser Mensch-Maschine-Schnittstelle kann Frank Buschmann Ihr BVB-Fanpaket innerhalb kürzester Zeit fein geordnet, platzsparend und logistisch effizient mit den anderen Fanpaketen auf eine Palette packen und auf die Reise schicken. Also Teamplay auf höchstem Niveau. Das Zusammenspiel von Mensch und Maschine geht allerdings auch noch „menschlicher“. Beispiel gefällig? Hier kommt Emili: ein ergonomischer, mobiler, interaktiver Ladungsträger für die Intralogistik. Entwickelt am Dortmunder Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML), ermöglicht die autonom fahrende Transportkiste eine intuitive Kommunikation zwischen Mensch und Maschine.

Über Gesten lässt Emili sich steuern, heranwinken oder fortschicken. Das geht über Wearables, wie intelligente Armbänder und Smart Glasses, sowie alternativ über Smartphone und Tablet. Durch einen fröhlichen oder traurigen Smiley auf ihrem Display teilt die smarte Transportkiste ganz „menschlich“ mit, ob es bei ihr gerade gut läuft oder ob etwas bei der Abwicklung „hakt“.

In der Entwicklung von fahrerlosen Transportfahrzeugen und Robotern für die Kommissionierung oder Montage ist das Fraunhofer-Institut als weltweit größtes Logistikzentrum mit jahrzehntelanger Erfahrung führend. Weltmeisterniveau also.

Die innovativen Neuzugänge aus Dortmund machen die Interaktion zwischen Mensch und Maschine einfach und intuitiv. Gerade für Beschäftigte aus Industrieunternehmen stellt dies eine enorme Erleichterung für die zukünftigen Aufgaben dar. Industrie 4.0 eben oder 4 : 0 – für Dortmund.

Herr Kaeser, wann investieren Sie in Dortmund?