Faszinierende Kulisse

Die Ruhrtriennale verzaubert Industriedenkmäler – und Zuschauer

Das international hoch renommierte Festival erfreut sich immer größerer Beliebtheit. 33 Produktionen kamen im September 2018 zur Aufführung. Darunter waren Uraufführungen, Deutschlandpremieren, Installationen und Konzerte, die alle in und an Industriedenkmälern stattfanden, wie sie in dieser Form nur die Stadt der Städte bereithält.

Für Friederike Tappe-Hornbostel, Kommunikationsleiterin der Kulturstiftung des Bundes, ist nicht nur die einmalige Kulisse, sondern auch der Anspruch des Festivals außergewöhnlich: „Wir sind beeindruckt, wie die Ruhrtriennale sich immer wieder selbst übertrifft. Anscheinend Unmögliches möglich machen, das hat sich auch die neue Intendantin Stefanie Carp vorgenommen“, sagt Tappe-Hornbostel. Die Kulturstiftung des Bundes fördert das Eröffnungsstück „Universe, Incomplete“.

Mehr als 920 Künstler und Künstlerinnen aus rund 30 Ländern waren im vergangenen Jahre auf dem Festival zu Gast in der Metropole Ruhr. Sie präsentierten den Zuschauern immer neue Dimensionen von Tanz, Theater, Musik, Performance und Bildender Kunst. Allein 2017 besuchten 45.000 Menschen die Ruhrtriennale. 

Doch nicht nur in der Metropole Ruhr kommt man in diesen Kulturgenuss. „Das Festival hat sich zu einem wahren Exportschlager entwickelt“, stellt Vera Battis-Reese, Geschäftsführerin der Kultur Ruhr GmbH, fest: „Nach jeder Saison gehen Inszenierungen des Festivals von hier aus auf Welttournee.“