„Wir visualisieren Zukunftsprozesse für die Industrie 4.0“

Viality ist Pionier der Virtual und Augmented Reality

„In Zukunft gibt es kaum noch eine Branche, in der Virtual Reality und Augmented Reality nicht gebraucht werden“, ist Markus Rall, Geschäftsführer von Viality, überzeugt. Besonders für die Industrie bedeuten die virtuelle und erweiterte Realität technische Innovationen mit großem Zukunftspotenzial. In der Stadt der Städte gibt es Unternehmen, die sich auf diese Technologien spezialisiert haben, darunter auch Viality aus Dortmund.

Ein häufiger Anwendungsfall für Virtual- und Augmented-Reality-Anwendungen sind bei produzierenden Unternehmen insbesondere Anwenderschulungen. Mit Hilfe von Virtual Reality üben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beispielsweise das Steuern von riesigen Kränen völlig gefahrlos. Dazu tauchen sie über ein Head-Mounted-Display in eine computergenerierte Fabrikhalle ein. Hier können sie sich umsehen und mit der Steuerung in ihrer Hand virtuelle Maschinen bedienen, die realitätsgenau reagieren. Das spart Kosten: Der laufende Betrieb wird nicht gestört und die standardisierte Schulung kann unabhängig von Ort und Zeit erfolgen.

Aber auch der Vertrieb profitiert von Virtual Reality. „Denken Sie zum Beispiel an ein Büro, das Sie gerne beziehen möchten, das aber noch in Planung ist. Mit Hilfe einer Virtual-Reality-Brille erleben Sie einen Rundgang durch die neuen vier Wände, als ständen Sie direkt in dem Domizil“, erläutert Rall. Und gleich ergänzt er einen zweiten Anwendungsfall: „Oder nehmen Sie den Yachtbauer, der seine Boote nicht mehr in die Messehalle transportieren muss, sondern einen virtuellen Nachbau inklusive Meerblick und Meeresrauschen bietet.“

Augmented Reality erweitert die Realität

Bekannt wurde Augmented Reality 2016 durch das Spiel Pokémon Go. Weltweit versammelten sich Menschen auf öffentlichen Plätzen, um mit ihrem Smartphone in der Hand virtuelle Wesen zu finden. Dank Augmented Reality wird die reale Welt mit der virtuellen verbunden. Diese technische Anwendung setzt Viality in der Industrie beim Warten von Maschinen ein. Techniker können über eine AR-Brille, ein Tablet oder Smartphone die reale Welt durch virtuelle Informationen erweitern. Bei der Wartung komplexer Maschinen erhalten sie virtuelle Zusatzinformationen wie 3D-Animationen, eine Fehleranalyse oder Vorgaben über einzuleitende Reparaturschritte. Für zusätzlichen Rat können sie Video-Webkonferenzen mit anderen Experten einberufen.

Virtuelle Welten erschaffen für regionale und globale Player

Zu den Kunden von Viality zählen Autohersteller ebenso wie Fußballvereine und Medienhäuser. Ihnen bieten die Dortmunder ein Komplettprogramm an, das von der Ideenentwicklung und Umsetzung über die Programmierung bis zur Visualisierung reicht. Vorteilhaft für Markus Rall ist die Lage im Technologiezentrum Dortmund mit Anbindung an die Technische Universität Dortmund, die einen innovativen Austausch und Kooperationen vor der Haustür ermöglicht. Aber auch die 155.000 Unternehmen in der Metropole Ruhr hat er im Blick – vor allem unter den Industrieunternehmen gibt es für ihn noch jede Menge potenzielle Kunden.