Technologie der Zukunft: Maschinelles Lernen

Der Schlüssel für intelligente Produkte, neue Geschäftsmodelle und Vorsprung steckt im internationalen Wettbewerb im Maschinellen Lernen.

Prof. Dr. Katharina Morik hat den Lehrstuhl für Künstliche Intelligenz an der Technischen Universität Dortmund inne. Die Professorin für Informatik ist nicht nur eine international angesehene Pionierin und anerkannte Wissenschaftlerin in ihrem Forschungsgebiet, sondern auch Sprecherin des neuen Kompetenzzentrums Maschinelles Lernen Rhein-Ruhr (ML2R) in Dortmund – eines von vier bundesweiten Zentren, die durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert werden.

Morik weiß genau, Deutschland darf im Forschungsbereich Künstliche Intelligenz nicht den Anschluss an China und die USA verlieren. Das neue Kompetenzzentrums, angesiedelt an der Technischen Universität Dortmund mit seinen Partnern in St. Augustin und Bonn, kann dabei zu einem wesentlichen Baustein werden, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können.

Der Standort Rhein-Ruhr verbindet eine Pionierrolle in der Entwicklung Künstlicher Intelligenz mit bundesweit führenden Institutionen für die industrienahe, angewandte Forschung.

Prof. Dr. Katharina Morik, Sprecherin Kompetenzzentrum Maschinelles Lernen Rhein-Ruhr

„Der Standort Rhein-Ruhr verbindet eine Pionierrolle in der Entwicklung Künstlicher Intelligenz mit bundesweit führenden Institutionen für die industrienahe, angewandte Forschung“, sagt Morik. „Wir bieten somit renommierten Spitzenforschern ebenso wie dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine attraktive Umgebung, um die theoretischen Grundlagen des Maschinellen Lernens auszubauen und auf dieser Basis verantwortungsvolle Anwendungen zu entwickeln.“

Die Forschungsergebnisse sollen auf kurzen Wegen in die Praxis umgesetzt und als Basis für die Entwicklung neuer datenbasierter Dienstleistungen dienen. Gerade der Transfer in die Wirtschaft kann in Dortmund gut gelingen: Der Wissenschafts- und Technologiecampus ist direkter Nachbar des ML2R und einer der führenden Standorte für Hightech in Europa mit über 350 Unternehmen und rund 100.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Anwendungsbeispiele finden sich hier vor allem in den Bereichen Industrie 4.0, Logistik und Prozessautomatisierung. Mit dem Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik hat das ML2R bereits einen starken Partner, mit dem es in den nächsten vier Jahren kooperiert.