Ruhr-Fellowship-Programm für High Potentials

Princeton-Studierende ist begeistert von der Metropole Ruhr

Cassidy Crone trifft man normalerweise an der Princeton University in New Jersey, an der sie Aerospace Engineering studiert. Ihr großer Traum ist es, einmal ins Weltall zu fliegen. Eine etwas kleinere, aber dennoch faszinierende Reise hat sie gerade abgeschlossen: Für zwei Monate war sie im Rahmen des Ruhr-Fellowship-Programms der Universitätsallianz Ruhr in der Stadt der Städte unterwegs.

Gemeinsam mit neun weiteren Studierenden aus den USA nahm sie hier nicht nur an Sprachkursen und Ausflügen teil, sondern sammelte in der Metropole Ruhr auch erste Berufserfahrungen: Bei der Klöckner & Co SE in Duisburg, einem weltweit tätigen Stahl- und Metallhändler, unterstützte sie bei der Digitalisierung von Verteilungsketten und recherchierte zum Thema Titan.

Über das Ruhr-Fellowship-Programm

Ziel des Ruhr-Fellowship-Programms ist es, langfristige Kontakte für Forschungs- und Wirtschaftskooperationen zwischen dem Ruhrgebiet und den US-Eliteuniversitäten zu knüpfen. Dazu werden die Studierenden des Ruhr-Fellowship-Programms eng in das Alumninetzwerk des Verbindungsbüros der Universitätsallianz Ruhr in New York eingebunden. Während ihres Aufenthalts lernen sie die Metropole Ruhr aus akademischer, wirtschaftlicher und kultureller Perspektive kennen und absolvieren Praktika bei renommierten Unternehmen. Neben Klöckner sind zum Beispiel Accenture, Innogy und WILO Partner des Programms. Sponsoren sind die Max Kade Foundation, New York City, der Regionalverband Ruhr und die Wirtschaftsförderung Dortmund.

Die achte Auflage des Programms hat Dr. Sina Nitzsche vom International Office der Ruhr-Universität Bochum organisiert. Für sie ist das Programm eine Erfolgsgeschichte aus der Metropole Ruhr. „Das Ruhr Fellowship belegt eindrucksvoll, dass die Ruhrgebietsuniversitäten immer attraktiver für Studierende amerikanischer Topuniversitäten werden und dass der Wandel von der Kohle- zur Wissenschafts- und Kulturregion durchaus globalen Vorbildcharakter haben kann“, so die Koordinatorin. Seit ein paar Jahren gibt es auch das dazugehörige Pendant, das Transatlantic Ruhr Fellowship, bei dem Ruhr-Studierende Einblicke in die amerikanische Unternehmenskultur gewinnen und praktische Arbeitserfahrungen in der Metropolregion New York sammeln.

Ich kann mir eine berufliche Zukunft hier in der Metropole Ruhr definitiv vorstellen.

Cassidy Crone, Teilnehmerin Ruhr Fellowship

Die Metropole Ruhr beeindruckt nachhaltig

Gern wäre Cassidy Crone noch länger geblieben. Die Metropole Ruhr gefiel ihr außerordentlich gut und hat bei ihr einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Natürlich konnte sie auch ihre Deutschkenntnisse vertiefen – ein Vorteil, wenn sie privat oder sogar als Ingenieurin zurückkehrt. Das hat sie sich fest vorgenommen. „Ich kann mir eine berufliche Zukunft hier in der Metropole Ruhr definitiv vorstellen, es gibt so viele Arbeits- und Forschungsmöglichkeiten und zudem scheint es ein sehr schöner Platz zum Leben zu sein“, resümiert die angehende Akademikerin.