Gelsenkirchen – Die vernetzte Stadt

Auf dem Weg in die digitale Zukunft

Eine gute Infrastruktur und neue Herausforderungen annehmen – das war schon immer die Stärke Gelsenkirchens, der Stadt in der Mitte der Metropole Ruhr. Gelsenkirchen setzt auf Vernetzung, in der analogen und vor allem der digitalen Welt. Schon früh trieb die Stadt den konsequenten Ausbau der digitalen Infrastruktur voran und kann heute eines der leistungsstärksten Internet- und Glasfasernetze in der Metropole Ruhr vorweisen. Hinzu kommen flächendeckendes kostenloses WLAN in den Innenstädten und die weit vorangetriebene Ausstattung aller Schulen mit modernen Whiteboards. Nicht umsonst ist Gelsenkirchen seit Januar 2018 „Digitale Modellstadt“ – eine von insgesamt fünf digitalen Modellkommunen in NRW.

Whiteboards an Gelsenkirchener Schulen: Standard, nicht Ausnahme

Ein Besuchermagnet über die Stadtgrenzen hinaus: der Nordsternpark

Deutschlands erstes VR-Festival fand in Gelsenkirchen statt

Whiteboards an Gelsenkirchener Schulen: Standard, nicht Ausnahme

Ein Besuchermagnet über die Stadtgrenzen hinaus: der Nordsternpark

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Arbeiten: Jung und kreativ

Doch vernetzt sein bedeutet in Gelsenkirchen weit mehr als nur Netz zu haben. Vernetzt sein heißt in Gelsenkirchen, Menschen, Unternehmen und Chancen miteinander verbinden. Zum Beispiel im Bereich Bildung, ein wichtiges Thema der Stadt. In Gelsenkirchen profitiert eine überdurchschnittlich junge Bevölkerung – ein Fünftel ist jünger als 21 Jahre – von Schulen und Kindergärten mit schnellem Internet und moderner digitaler Ausstattung sowie von einer exzellenten Betreuungsquote und umfassenden Bildungsangebote auch außerhalb von Schule.

Und es sind die jungen Menschen, die ihrer Stadt etwas zurückgeben, die Gelsenkirchen vorantreiben und neu erfinden. Zum Beispiel rund um die Bochumer Straße, einem aufstrebenden Quartier, das von den Ideen junger Kreativer lebt. Hier ist die international tätige Designagentur zu Hause. Hier fördern die Talentscouts des Talentzentrums NRW junge Menschen, übrigens eine Gelsenkirchener Erfindung der Westfälischen Hochschule, die inzwischen auf ganz NRW ausgeweitet wurde. „Hier haben wir die Freiräume und die strukturellen Voraussetzungen, um kreativ zu arbeiten“, so Roman Pilgrim von den Insane Urban Cowboys, die Deutschlands erstes Virtual Reality-Festival aus der Taufe gehoben haben.

Business: Von Gelsenkirchen in die Welt

Alle Gewerbegebiete in Gelsenkirchen sind an das Glasfasernetz angeschlossen – ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. „In den vergangenen zehn Jahren haben wir im Saldo 10.000 Arbeitsplätze dazugewonnen, hier machen sich auch unsere frühen Bemühungen um eine gute digitale Infrastruktur bezahlt“, so Gelsenkirchens Wirtschaftsförderungsdezernent Dr. Christopher Schmitt. Die Unternehmen am Standort Gelsenkirchen profitieren von der digitalen Vernetzung ebenso wie von der realen, denn Gelsenkirchen ist hervorragend an das Straßen-, Schienen- und Wassernetz der Metropole Ruhr angebunden und auf vielen Wegen schnell zu erreichen. Mehr als 3.300 Unternehmen aus 27 verschiedenen Branchen wissen diese Voraussetzungen zu schätzen. Sie entwickeln, fertigen und veredeln am Wirtschaftsstandort Gelsenkirchen Produkte, die in den unterschiedlichsten Lebensbereichen zum Einsatz kommen. Von Gelsenkirchen aus gehen jährlich zum Beispiel 120.000 Tonnen Hülsenfrüchte und 1,1 Milliarden Eiswaffeln auf die Reise. Hochwertige Stahlprodukte, Lebensmittel oder Wegeleitsysteme finden ihren Weg in die ganze Welt. Und manchmal sogar bis ins All, wie die Spezialschläuche von Masterflex, die in der internationalen Raumstation ISS verbaut wurden.

Leben: Vernetzt im Hier und Jetzt

In ihrer Freizeit vernetzen sich die Menschen in Gelsenkirchen ganz real im Hier und Jetzt. Möglichkeiten dazu gibt es genug, denn Gelsenkirchen ist grün mit ausgedehnten Parks und Wäldern, bunt mit vielen Museen, Bühnen, Festivals und Märkten – und natürlich königsblau mit dem FC Schalke 04.

Überregional bekannte Besuchermagnete sind die ZOOM Erlebniswelt, einer der schönsten und größten Zoos Europas, der seine Gäste zur Weltreise an einem Tag einlädt. Oder der 100 Hektar große Nordsternpark. Ehemals Zechengelände, dann 1997 Ort der Bundesgartenschau und heute Freizeit-, Sport- und Kulturparadies mit Museum, Freilichtbühne direkt am Wasser, Schifffahrt, Gastronomie, Lauf- und Radwegen. Mit seiner unverwechselbaren Kulisse aus Industriekultur, ausgedehnten Grünflächen und dem Rhein-Herne-Kanal zieht er jährlich 425.000 Besucherinnen und Besucher an und zählt damit zu den fünf größten Besucher-Hits in der Metropole Ruhr.