Extraschicht: Eine Nacht voller Kultur in der Stadt der Städte

Jede Extraschicht ist einmalig. Diese war ein wahrer Sommernachtstraum. Als Acht-Stunden-Schicht vereinte das Industriekulturfestival bereits zum 18. Mal außergewöhnliche Spielorte mit künstlerischen Elementen: Ehemalige Zechen, Maschinenhallen, Hochöfen, Werksgelände und Gasometer waren Schauplätze für Kunst, Kultur, Comedy, Theater und Musik.

Die Nacht der Industriekultur ging in diesem Jahr mit 50 besonderen Spielorten aus 22 Städten der Metropole Ruhr an den Start. 300.000 Menschen – und damit 65.000 mehr als im Vorjahr – waren dabei. 2.000 Künstler begeisterten die Besucher.

Ob kunstvoll und ästhetisch, witzig und rasant oder wagemutig und verrückt – das Programm der Extraschicht war in seiner Vielfalt und Qualität einzigartig. So belebten schräge Gestalten das Kreativ.Quartier Lohberg in Dinslaken mit dem Todesrad. DJ Moguai bot auf dem Zukunftsstandort Ewald in Herten eine Weltpremiere, in Form einer gemeinsam mit dem LandesJugendChor NRW entstandenen, neuen Interpretation des Steigerliedes. Weitere Highlights waren die atemberaubenden Feuerwerke und Lasershows vor einzigartiger Industriekulisse, z. B. im Landschaftspark Duisburg-Nord oder dem Amphitheater im Nordsternpark Gelsenkirchen.

Für die Stadt der Städte war der Blogger Maik Zehrfeld von LangweileDich.net auf der Extraschicht unterwegs. Auf seinem Abendprogramm standen fünf Städte der Metropole Ruhr. Welche das waren, warum die Warteschlange am Aquarius Wassermuseum in Mülheim an der Ruhr nach seinem Besuch verschwunden war und warum Comedy und Poesie in der U-Bahn vorgetragen wurden, lesen Sie in Maik Zehrfelds ausführlichem Bericht.