Konzerne und Mittelstand: Hand in Hand zum Erfolg

In Energie ist die Stadt der Städte traditionell stark – und heute sind wir besonders fortschrittlich und innovativ.

Um die großen Energiekonzerne herum entstehen mittelständische Unternehmen, schießen vielversprechende Start-ups wie Pilze aus dem Boden. Reichlich Investitionen fließen in Forschung und Entwicklung, Kooperationen werden eingegangen, auch über Branchengrenzen hinaus. Was beständig bleibt, ist die international geschätzte Erfahrung der Energiespezialisten. Deutsche Ingenieurskunst aus der Metropole Ruhr ist ein ganz großes, globales Thema – vor allem bei erneuerbaren Energien. Mit Sicherheit ein Grund dafür, dass von den 500 umsatzstärksten Unternehmen in Deutschland rund 40 in der Stadt der Städte zu finden sind, vier davon übrigens DAX-Konzerne: RWE AG, E.on SE, thyssenkrupp AG und Vonovia SE.

Unternehmen aus 160 Nationen

Diese Erfolgsgeschichte zieht das Interesse ausländischer Unternehmen auf sich. Deren Zahl ist laut Ruhr IHK seit 2008 um 50 Prozent gestiegen. Aus 160 Nationen kommen die Unternehmer, also praktisch von überallher. Zu den wichtigsten Standortfaktoren für sie gehören nach Informationen der IHK nicht nur die hohe Wirtschaftskraft der Metropole Ruhr, sondern in gleichem Maße die zahlreichen und gut ausgebildeten Fachkräfte. Ausschlaggebend seien zudem die vielen Hochschulen, die gute Verkehrsinfrastruktur und ein riesiger Markt mit 150 Millionen Menschen im Umkreis von nur 500 Kilometern.

Dynamischer Standort mit ausgezeichneter Infrastruktur

Ein hervorragendes Beispiel für erfolgreiche internationale Ansiedlungen an der Ruhr ist ACCESS Europe, Oberhausen. Die Softwarekomponenten des japanischen Unternehmens sind auf über 1,5 Milliarden mit dem Internet verbundenen Geräten weltweit im Einsatz. In Oberhausen bauten die IT-Spezialisten ein europäisches Entwicklungszentrum für innovative Technologien auf. Frank Lichtenheld, Geschäftsführer der Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung (OWT GmbH), bestätigt die aktuelle Entwicklung: „Der Markt Metropole Ruhr hat sich zu einem dynamischen und expansiven Investitionsfeld entwickelt.“

Neuestes Projekt ausländischer Investoren ist das chinesische Handelszentrum, das bis 2022 in Duisburg fertiggestellt sein wird. Das China Trade Center Europe umfasst Büros, ein Hotel, Gastronomie, Veranstaltungs- und Ausstellungsräume und ein E-Commerce-Zentrum – 2.000 Arbeitsplätze kündigt Investor Starhai an.