Hamm – Willkommen am Ziel

Wo Zukunftsvisionen Wirklichkeit werden

Zentral gelegen und ideal zu erreichen – das ist Hamm. Die zwei europäischen Hauptverkehrsachsen, Autobahn A1 und A2, die sich in Hamm kreuzen, bieten eine hervorragende Infrastruktur – und das für Wirtschaft, Tourismus, Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen. Zudem besitzt die Stadt den zweitgrößten Kanalhafen Deutschlands, von dem aus Waren in ganz Europa verteilt werden.

Mit hochqualifizierten und überregional bedeutsamen Einrichtungen zeichnet sich Hamm als Top-Gesundheitsstandort im Osten der Metropole Ruhr aus. Eine derart hohe und dichte Angebotsstruktur im Gesundheitswesen kann kaum eine andere Stadt aufweisen.

Mit zwei jungen Hochschulen und als aufstrebender Wissenschaftsstandort sind in Hamm alle an der richtigen Adresse, die nach einem zentralen und bestens vernetzten Startpunkt für ihre Zukunftspläne suchen.

Weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist das Wahrzeichen Hamms: Der 35 Meter hohe Glaselefant im Maximilianpark – der größte Elefant der Welt.

Willkommen in der Zukunft: Fraunhofer-Anwendungszentrum SYMILA

Frija Waffeln: Exportschlager made in Hamm

Hammer Aussicht: Haldenkunst im Lippepark

Willkommen in der Zukunft: Fraunhofer-Anwendungszentrum SYMILA

Frija Waffeln: Exportschlager made in Hamm

Hammer Aussicht: Haldenkunst im Lippepark

Arbeiten: Intelligente Lebens- und Arbeitswelten made in Hamm

Fraunhofer, die größte Organisation für anwendungsorientierte Forschung in Europa, ist in Hamm seit 2013 durch das Anwendungszentrum SYMILA vertreten. Mit dem Zentrum gestaltet Hamm aktiv die digitale Zukunft moderner und intelligenter Lebens- und Arbeitswelten. Unternehmen in der Region nutzen die etablierte Forschungskompetenz und stärken so ihre eigene Innovationskraft. In Kooperation mit der Hochschule Hamm-Lippstadt lassen sich am Fraunhofer-Zentrum konkrete Projekte und Aufträge in den Industriebereichen Energie, Logistik, Kommunikationstechnik, Medien oder dem Gesundheitssektor umsetzen.

Die Bandbreite der Forschungskompetenz reicht von der Entwicklung von Datenbanksystemen über Softwareintegration, Embedded Systems oder Biomedizintechnik bis hin zur Methodenentwicklung bei Analytik und Diagnostik in der Medizin. Lösungen im Bereich der Sensorik und Augmented Reality bietet SYMILA ebenfalls. Hier wird die digitale Transformation gelebt: Qualität „made in Hamm“.

Im Gesundheitscenter Bad Hamm ist das erfahrbar. Dort lässt Fraunhofer den Wunsch vieler Menschen, lebenswert alt werden zu können, Realität werden. Mit Hilfe der Forschungsexpertise werden Modelle für das Wohnen im Alter entwickelt und präsentiert. Konkret geht es um die Bereiche Hausvernetzung und Telemedizin. So unterstützt beispielsweise ein „Tele-Care-Pilot“ die korrekte Einnahme von Medikamenten.

Business: Immer der Nase nach

Ein süßer Duft nach Gebäck liegt in der Hammer Luft – und das schon seit über hundert Jahren. Obwohl der Firmensitz der Brüder Ulf und Dirk Jaspert gut versteckt ist, kann man die Waffelfabrik „Frija“ schon von weitem riechen.

Firmeninhaber Ulf Jaspert hat das Unternehmen mit seinem Bruder Ende der 1970er Jahre von Vater Wolfgang übernommen. Heute liefert das Hammer Unternehmen seine Waffeln in die ganze Welt – sogar bis nach Australien. Der Hauptkunde allerdings ist das „Eisland“ Italien. Und die Italiener stehen auf die schlanke Linie – zumindest, was die Form der Eiswaffeln betrifft.

Denn Form und Geschmack sind entscheidend für den Erfolg. Außer den süßen Waffeln wie „Doppelkopf“, „Wundertüte“ oder „Tulpenhörnchen“ backen die Brüder mit ihren rund 100 Beschäftigten auch deftige Waffeln als Schalen für Currywurst mit Pommes. Selbst Trends wie laktose- oder, glutenfreie, vegane und Biowaffeln sind im Angebot.

Der Unternehmens-Erfolg lässt sich eindrucksvoll an Zahlen ablesen: Mehr als 100 Tonnen Mehl und 35 Tonnen Zucker werden in der Woche verarbeitet. Bis zu 230.000 Waffeln pro Stunde können die 34 vollautomatischen Produktionsanlagen rund um die Uhr herstellen.

„Damit wir weiter erfolgreich am Markt sein können“, so Jaspert, werde heute mit Tochter Sinah die vierte Generation in den Betrieb eingeführt.

Leben: Grün und Blau. Kunst und Kohle

Schöner und günstiger Wohnraum, vielfältige Kultur- und Freizeiteinrichtungen und nicht zuletzt ein durch großzügige Grünflächen geprägtes Stadtbild tragen zur Lebensqualität der Stadt an Lippe und Ahse bei.

Mit dem weltweit größten Gebäude in Tiergestalt, einem 35 Meter hohen Glaselefant wartet Hamm mit einem besonderen Wahrzeichen auf. Der Künstler und Architekt Horst Rellecke schuf ihn im Rahmen der Landesgartenschau 1984 aus der ehemaligen Kohlenwäsche der Zeche Maximilian. Heute ist der Maximilianpark mit seinen Spieldünen, Kletternetzen und Wasserplätzen ein Paradies für Familien und Erholungssuchende.

Von der Spitze des Elefanten aus schaut man auf den Stauden- und Gräsergarten des international renommierten Gartenarchitekten Piet Oudolf. Und der hat immerhin schon im New Yorker Battery Park, dem Millennium Park in Chicago oder dem Dream Park bei Stockholm gepflanzt. Eigens für den Maximilianpark hat er Pflanzenkompositionen entworfen, die sich perfekt in die bereits vorhandene Kulisse des Parks einfügen.

Drei Viertel des Stadtgebietes sind Grünflächen. Bestens erlebbar ist die Stadt übrigens per Fahrrad entlang von Lippe und Kanal, direkt von der Innenstadt ins Grüne. Ein großzügiges Radwegenetz verbindet Hamm zudem mit dem ländlich geprägten Umfeld des Münster- und Sauerlandes. Dieses führt entlang an zahlreichen Sehenswürdigkeiten.

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