Gevelsberg – erfrischend anders

Randlage mit bester Anbindung

Zwischen Metropole Ruhr, Sauerland und bergischem Land bietet Gevelsberg das etwas andere Stadterlebnis: Auf dem Boulevard in der Innenstadt trifft man sich zum Flanieren oder Beisammensitzen, erledigt seine Besorgungen oder geht Shoppen in den kleinen Boutiquen. Entstanden aus einem Sühnekloster für den 1225 hier tragisch ums Leben gekommenen Erzbischof Engelbert Graf von Berg und aufgestiegen zur Stadt im Zeitalter der Industrialisierung ist Gevelsberg heute ein optimaler Wirtschaftsstandort. Familienbetriebe jeder Größe sind international tätig und nutzen gerne Erweiterungsmöglichkeiten in neuen Gewerbegebieten. Die logistisch gute Lage an drei Autobahnen ist schnell vergessen, wenn man in die ausufernden Waldgebiete und weitläufigen Flächen eintaucht. Gevelsberg ist: erfrischend anders.

 

Geschäftsführer des Wohnkabinencenters bei der Maßarbeit

Blick auf das Gewerbegebiet Im Winkel

Frühling am Ennepebogen

Geschäftsführer des Wohnkabinencenters bei der Maßarbeit

Blick auf das Gewerbegebiet Im Winkel

Frühling am Ennepebogen

Arbeiten: Einzelhandel, der einzeln handelt?! Hier nicht!

Der vielfach inhabergeführte Einzelhandel in der Innenstadt und zahlreiche Gastronomen tragen durch ihr persönliches Engagement zur guten wirtschaftlichen Lage bei: Sie sichern nicht nur Arbeits- und Ausbildungsplätze, sondern laden auch zum Mittagspausen- oder Feierabendbummel ein. Weil hier alle, inklusive Stadtverwaltung, Sparkasse und örtlichem Energieversorger, an einem Strang ziehen, konnten durch den Stadtmarketingverein ProCity Gevelsberg viele nachhaltigen Projekte realisiert werden. So sorgt eine Citymanagerin als Ansprechpartnerin für besten Austausch und kurze Wege. Bei den verkaufsoffenen Sonntagen sind nicht nur die Geschäftsleute auf Kundenfang – ansässige Unternehmen beziehen auf Standflächen Quartier, um ihre Betriebe zu präsentieren oder eine Ausbildungskampagne zu promoten. Nicht ohne Grund werden so auch immer wieder Unternehmen, die weit außerhalb der Innenstadt liegen sowie Start-ups neue ProCity-Mitglieder.

Business: Aus Produktion wird Innovation

Weltweit bekannte Unternehmen der Investitionsgüterindustrie sowie leistungsstarke Dienstleister schaffen einen ausgewogenen Branchenmix: Die Produktpalette ist vielseitig und reicht von der Verarbeitung von Faserverbundwerkstoffen für Luftfahrt- oder Motorsporttechnologie über die Fertigung von Automobilteilen, der Produktion für Automotive- und Schienenindustrie, der Metall- und Kunststoffverformung bis hin zur Produktion und Installation von Wohnkabinen für Pick-Ups. „Diese Leistungsstärke resultiert aus der jahrelangen und hier selbstverständlichen Praxis, zu ansiedlungsinteressierten Unternehmen intensive Kontakte aufzubauen und anschließend auch nachhaltig zu pflegen“, beschreibt Bürgermeister Claus Jacobi die enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Bürgermeister und der Stabstelle der Wirtschaftsförderung. So breit gefächert wie die Produkte sind auch die Arbeitsplätze. Ausbildungsnetzwerke der Unternehmen und Schulen bieten dabei gute Startmöglichkeiten für junge Nachwuchskräfte, doch auch die umliegenden Universitäten kooperieren in diesem Bereich regelmäßig mit der Wirtschaft. Auch die umliegenden Universitäten kooperieren in diesem Bereich regelmäßig mit der Wirtschaft.

In insgesamt fünf Gewerbegebieten und mehreren Gewerbeparks sind zahlreiche Unternehmen angesiedelt. Und es ist Platz für mehr: Weitere 70.000 m² kommen in den nächsten Jahren durch die Erweiterung des Gewerbegebietes Silschede-Süd hinzu.

Leben: Wir sind Europas schrägste Kirmes

Das gesamte Leben verlagert sich in die Innenstadt und Gevelsberger aus aller Welt reisen an, wenn Ende Juni die Gevelsberger Kirmes stattfindet. Jetzt ist es Zeit für Superlative: Die Kirmes ist ein überregionales Highlight und die Stadt fünf Tage lang im absoluten Ausnahmezustand. Die Fahrgeschäfte entlang der Einkaufsstraße werden bis hoch über das historische Dorf aufgebaut. Um der enormen Steigung zu trotzen, sind sie spektakulär abgesichert. Spannender Höhepunkt des Festes ist der Kirmeszug: Zwölf Kirmesgruppen werkeln ein Jahr lang fleißig an den Umzugswagen, basteln Kostüme und studieren Choreographien ein. Dann stellen sie sich dem Publikum und der Jury, die schon an der rund zwei Kilometer langen Strecke warten.

Der Ausgleich zu diesem rummeligen Höhepunkt im Gevelsberger Jahr lässt sich leicht in den Alltag einbauen: Am zentral in der Innenstadt gelegenen Ennepestrand mit weitläufigen Grünflächen, Kletter- und Skateareal und angeschlossener Gastronomie kann man wunderbar die Seele baumeln lassen. Wandern in den umliegenden Wäldern und Golfen ergänzen die Outdooraktivitäten. Sollte es regnen, bieten Indoorspielplatz und -Kartbahn sowie das Erlebnisbad schöne Alternativen.