Fröndenberg/Ruhr – Stadt mit Aussicht

Stadt am östlichen Rand der Metropole Ruhr und Tor zum Sauerland

Fröndenberg liegt am östlichen Rand der Metropole Ruhr im Kreis Unna und damit im Übergangsgebiet zur Soester Börde und zum Sauerland. Rund 22.000 Einwohnerinnen und Einwohner schätzen neben der attraktiven Wohnlage mit der guten Infrastruktur, vor allem die dörflichen Gemeinschaften und das rege Vereinsleben. Anziehungspunkte auf einem historischen Stadtrundgang sind die gotische Stiftskirche mit dem Marienaltar von Conrad von Soest und das „Kettenschmiedemuseum“. Zwei Golfanlagen mit über 45 Bahnen, zahlreiche Reitsportangebote und diverse Radwege wie der Ruhrtalradweg, stehen für den Freizeitwert der Ruhrstadt. Nationale und internationale Industrie- und Autounternehmen sowie Zulieferer schätzen Niet- und Befestigungstechnik aus Fröndenberg.

Himmelmannpark, ehemals Papierfabrik mit Kettenschmiedemuseum

Kettenschmiedemuseum mit angrenzender Kulturschmiede

Stadtansicht mit Stifts-/ Gründungskirche

Himmelmannpark, ehemals Papierfabrik mit Kettenschmiedemuseum

Kettenschmiedemuseum mit angrenzender Kulturschmiede

Stadtansicht mit Stifts-/ Gründungskirche

Arbeiten: Von der Kettenproduktion zur neuen Technologie

Unternehmertum hat in Fröndenberg Geschichte und Zukunft. Einst schlug das industrielle Herz in der Papierfabrik Himmelmann, in der Fahrradfabrik Union Fröndenberg und auf dem ehemaligen Mannesmann- bzw. späterem Thyssen-Gelände. Heute prägt eine vielfältige und Mittelständige Struktur die Fröndenberger Wirtschaft. Sowohl kleine als auch mittlere Unternehmen finden hier ein wirtschaftlich starkes Umfeld. Viele der häufig inhabergeführten Unternehmen haben sich in ihrer Branche erfolgreich am Markt etabliert.

So zum Beispiel das Unternehmen Honsel Umformtechnik. 1930 in Fröndenberg gegründet, entwickelte sich die „Alfred Honsel Nieten- und Metallwarenfabrik GmbH & Co“ von einem Töpfe und Pfannen produzierenden Unternehmen zu einem Spezialanbieter mit eigener Entwicklungsabteilung für Niet- und Befestigungstechnik. „Unsere Auszubildenden sind einer unserer Erfolgsgaranten und die Zukunft des Unternehmens. Ein frühzeitiger und erfolgreicher Übergang von Schule in unser Unternehmen sichert uns, aber auch dem Wirtschaftsstandort Fröndenberg, das benötigte Fachkräfte-Potenzial“, so Tim Siepmann, Geschäftsführer Honsel Umformtechnik.

Business: Vernetzung beginnt vor Ort

Unternehmer brauchen andere Unternehmer. Dank der Branchenvielfalt Fröndenbergs finden Unternehmende direkt vor Ort Partner für viele Belange: Zum Beispiel Logistik- und Transportunternehmen, Büros für Architektur und Planung, Produktentwicklung und -design, Werbung und Marketing und nicht zuletzt die zahlreichen Handwerksbetriebe. Selbstverständlich versteht sich auch die Wirtschaftsförderung Fröndenberg als starker Partner. So werden Unternehmen betreut und gemeinsam bei Problemen nach Lösungen gesucht. „Regelmäßig organisiert die Wirtschaftsförderung Informations- und Networking-Veranstaltungen zu aktuellen Themen. So kommen die Unternehmerinnen und Unternehmer aus Fröndenberg ins Gespräch und bleiben vernetzt.  So entstehen Partnerschaften und Synergieeffekte“, sagt Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe.

Leben: Bunte Vielfalt im Grünen

Das Freizeitpotenzial ist enorm – nicht umsonst sind Tourismus und Gastronomie in Fröndenberg auf Wachstumskurs. Die Gäste und die Fröndenbergerinnen und Fröndenberger können bei verschiedensten Aktivitäten auftanken, abschalten oder sich auspowern. So zum Beispiel beim Wandern, Reiten oder Golfen. Besonders beliebt bei den Gästen mit Fahrrad ist der Ruhrtalradweg. Über 6,5 Mio. Radfahrerinnen und Radfahrer haben die Strecke von der Quelle in Winterberg bis zur Mündung in Duisburg bislang befahren und bescheren dem Ruhrtalradweg somit den 2. Platz der beliebtesten Radfernwege in Deutschland (ADFC-Radreiseanalyse 2017). Knapp 13 Kilometer verläuft der Radweg durch Fröndenberg und weiß rund 21.500 Übernachtungsgäste pro Jahr von der Attraktivität der Stadt zu überzeugen. Entlang des Abschnittes in Fröndenberg erreichen Radfahrerinnen und Radfahrer auf kurzem Wege das Kettenschmiedemuseum oder die Kulturschmiede.