Castrop-Rauxel – Europastadt im Grünen

Lebenswerter Nachbar der Ruhrmetropolen

Selbstbewusstsein ist für Castrop-Rauxeler zwischen Dortmund und Bochum kein Problem. Denn die Stadt sieht sich weder als lateinisierter Appendix der sie umgebenden Großstädte, noch fehlt es ihr mit rund 76.000 Einwohnerinen und Einwohnern im Kreis Recklinghausen an Einzigartigkeit. Arbeiten, Wohnen, Einkaufen, Freizeit und Kultur liegen in Castrop-Rauxel dicht beieinander. Die Europastadt im Grünen bietet vom verträumten Wasserschloss über irisch geprägte Landschafts- und Gewerbeparks bis zur modernen Infrastruktur einen optimalen Mix, der sich vor allem für eines eignet: zum guten Leben in einer Stadt, die alles hat - auch gute Nachbarn.

Mark Busche und Thomas Drees, Geschäftsführer der Smake GmbH

„Castrop-Rauxel ist genauso cool wie sein Name unaussprechlich.“

RV Rauxel: Olympioniken und Freizeitruderer sind hier zu Hause

Mark Busche und Thomas Drees, Geschäftsführer der Smake GmbH

„Castrop-Rauxel ist genauso cool wie sein Name unaussprechlich.“

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Arbeiten: Gewerbemix in irischer Landschaft

„Ich möchte leben, wohnen, einkaufen, Freizeit genießen und auf eine mir gemäße Weise arbeiten“ – diesem Anspruch möchte die Wewole-Stiftung mit ihrem Konzept gerecht werden. Die Behindertenwerkstatt in Castrop-Rauxel ist nur einen Steinwurf entfernt von der blueBOX. Hier werden Holografie, Messeproduktionen, TV Spots und mehr umgesetzt. Entertainmentequipment liefert direkt nebenan Rent-All. Architekturbüros, Prototypenentwicklungen, Dachdeckereien, Goldschmieden, Firmen vom E-Merchandising bis zur innovativen Zinkstrahltechnik und thermischen Beschichtung arbeiten im Landschafts- und Gewerbepark ERIN. Der Park wurde im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Emscher Park (IBA) unter das Leitbild „Arbeiten im Park“ gestellt. 125 Unternehmen haben sich auf dem ehemaligen Zechengelände angesiedelt. Der Förderturm ist noch heute das Wahrzeichen der insgesamt 41 Hektar großen Fläche. Der Park wurde nicht nur nach der Heimat des irischen Unternehmers Mulvany benannt, sondern auch nach der dort typischen Landschaft mit Bachläufen, Hügeln und Sichtachsen gestaltet. Er bildet in einmaliger Umgebung die heterogene, sich ergänzende Struktur der kleinen und mittelständischen Unternehmen ab, die für Castrop-Rauxel typisch ist. Das schafft eine ganz besondere Arbeitsumgebung – wer kann schon von sich behaupten, mitten in der Stadt der Städte und doch in einer irischen Landschaft zu arbeiten?

 

Business: Kurze Wege, langfristige Bindungen

„Hier hat für uns alles gepasst“, sagt Mark Busche, der gemeinsam mit Thomas Drees die Geschäfte der Smake GmbH führt. „In wenigen Wochen war etwas Geeignetes für unsere Expansionen gefunden. Durch die schnellen Netzwerke und kurzen Wege, die in der Stadt bestehen, konnten wir unsere Vorstellungen realisieren. Dabei lief die Kommunikation auch mit den Verantwortlichen der Stadt und den benachbarten Firmen auf Augenhöhe.“ Dabei ist das Unternehmen fest in der Stadt der Städte verwurzelt: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben den Standortwechsel mitgetragen. Denn im Ruhrgebiet, in der Metropole Ruhr, sind wir zu Hause, auch wenn wir in die ganze Welt exportieren.“ Smake bietet für Wiederverkäufer, Industriekunden und Produzenten online modulare Lösungen von der kundenspezifischen Einzelteilfertigung bis zur Massenproduktion. „Vom Bestelleingang bis zum Versand in zehn Minuten“ – das ist der Anspruch, dem das Unternehmen aus Castrop-Rauxel gerecht wird.

Neben jungen dynamischen Firmen ergänzen Betriebe mit langer Tradition die Unternehmensstruktur in Castrop-Rauxel – so wie der europaweit führende Hersteller von Chemierohstoffen. Der schreibt in Sichtweite zum Stadtmittelpunkt seit mehr als 120 Jahren Erfolgsgeschichte.

 

Leben: Sprungschanze ins Ruhrgebiet

„Castrop-Rauxel ist genauso cool wie sein Name unaussprechlich…“ sagte kürzlich ein Entertainer bei einem Auftritt im Event-Forum Castrop-Rauxel. Der Forum-Komplex am geografischen Stadtmittelpunkt mit Rathaus, Stadt- und Europahalle ist nicht nur Veranstaltungsort größerer Events und Inszenierungen des Westfälischen Landestheaters, sondern auch denkmalgeschütztes Ensemble der bekannten dänischen Architekten Arne Jacobsen und Otto Weitling. Die schwungvollen Dächer, Ende der sechziger Jahre eine Weltneuheit, tragen den liebevollen Beinamen "Sprungschanze" und prägen das Stadtbild ebenso wie die Zeugnisse der bergmännischen Industriekultur. Aber Castrop-Rauxel hat noch eine weiteren Anknüpfungspunkt an seine Nachbarstädte: Das 350 Kilometer lange Flusssystem der bis vor wenigen Jahren wenig attraktiven Emscher verbindet ein grün-blaues Band, mit der Bundeswasserstraße Rhein-Herne-Kanal. Durch die Umgestaltung und Renaturierung wird eine neue Wohn-, Lebens- und Erlebnisqualität geschaffen, die beispielsweise der Ruderverein Rauxel schon längst an seinem Stützpunkt, der Wartburginsel, entdeckt hat.